Ferienhaus zu vermieten in Hasliberg Reuti Meiringen Berner Oberland
Seltsame Passlandschaft

Von Norden her muss die Brünigbahn zweimal das Zahnrad einschalten, um auf die Höhe zu gelangen; dazwischen aber surrt sie flink voran, schon gar  in der Talmulde des Lungernsees. Auf der Berner Seite jedoch geht’s in gleichmässiger Steigung, wiewohl an jäher felsdurchsetzter Flanke, ins Aaretal, nach Meiringen hinunter. Warum ist das so ganz merkwürdig verschieden? Und wie erklärt sich die zwischen der Passhöhe und dem Steilhang über dem Dorfteil Obersee liegende sonderbar gewellte Landschaft des eigentlichen „Brünigs“  mit ihren Rundhöckern und durchnässten Mulden, mit Riesenblöcken fremder Herkunft und wirrem Gebüsch? Der Geologe wird uns sagen, dass vor Jahrhunderttausenden ein Seitenarm des Aaregletschers über die Brünigsenke nach Norden floss und das Gelände formte. Bis auf die Feldmoosalp hinauf, mehr als 400 Höhenmeter über dem Brünigpass, liegen noch immer Granite und Gneise aus dem Grimselgebiet. Und wären nicht viele davon zu Bauzwecken gesprengt worden, so würden die Findlinge aus dem Berner Oberland noch immer die Matten nördlich vom Dorf Lungern übersäen. Der Kaiererstuhl jedoch, der das Lungerntal nach Norden abriegelt,besteht aus Bänken von Kalk